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Eine Suchmaschine ist, vereinfacht gesagt, ein Inhaltsverzeichnis des Internets. Der User surft diese an, gib seinen Suchbegriff ein und bekommt, je nach Qualität der Suchmaschine, eine mehr oder minder große Auswahl an Links zu diesem Thema. Die größte und wohl bekannteste Suchmaschine ist Google. Daneben gibt es aber noch eine Vielzahl von weiteren bekannten Suchmaschinen, wie z.b. MSN, Yahoo, T-Online?, altavista, fireball usw.. Die meisten Suchmaschinen durchstreifen das Netz mit sogenannten Spidern (kleine Analyseprogramme), die den Inhalt einer Website auslesen, analysieren, speichern und die Ergebnisse an die Suchmaschine zurückgeben. Mit mehr oder weniger praktischen Algorithmen versucht dann die Suchmaschine die gelieferten Ergebnisse sogenannten Schlüsselbegriffen (Keywords) zuzuordnen und die Seiten bezüglich ihres Inhaltes zu diesen Schlüsselbegriffen zu bewerten. Je nach Wertung der Suchmaschine erscheint die Webseite dann höher oder niedriger in den Suchergebnissen. Hierbei spielt die Häufigkeit des Keywords, sowie das Verhältnis des Begriffes zum Gesamttext ebenso eine Rolle, wie die Popularität der Webseite im Internet (sprich, wie oft wird von anderen Seiten auf sie verwiesen). Zusätzlich haben Suchmaschinen noch eine Vielzahl von weiteren Kriterien, nachdem eine Webseite eingestuft wird (z.B. wie aktuell ist diese Seite, wie oft wird sie aktualisiert, welche Größe hat sie, gibt es Grafiken, sind diese beschriftet, wie viel interne und externe Links sind auf ihr etc.), weshalb die Algorithmen einer Suchmaschine immer auch ein gut gehütetes Geheimnis sind und von Zeit zu Zeit geändert werden. Der Erfolg einer Suchmaschine ist halt abhängig von den Ergebnissen die sie liefert.
Neben den spiderbasierten Suchmaschinen gibt es noch redaktionell betreute Suchmaschinen, wie z.B. dmoz.org . Hier werden die Webseiten noch von Menschenhand begutachtet, bewertet und katalogisiert. Diese sind wesentlich genauer in ihren Ergebnissen, da eine Sichtung der Seite erfolgt und sie sind weniger anfällig gegen Manipulationen seitens der Webseitenbetreiber (Suchmaschinenspamming). Viele Suchmaschinen bedienen sich deshalb zusätzlich zu ihren eigenen Spidern auch solcher Kataloge, um ihre Ergebnisse zu verbessern (sei es durch Implementierung in ihre Algorithmen oder durch einfaches übernehmen der Suchergebnisse in ihre eigenen).
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